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Willkommen bei Mandalayart: Bei uns finden Sie ausgesuchtes Kunsthandwerk und seltene Antiquitäten aus Burma, Kambodscha, Nepal, Tibet, China, und Indien, eine große Auswahl an hochwertigen Tibetischen Bronzefiguren, feuervergoldeten tibetischen Buddhastatuen, sowie buddhistische und hinduistische Statuen. Außerdem haben wir ein großes Angebot an alten & neuen Chinesischen Möbeln, asiatisch-buddhistischer Alltagsgegenstände sowie Musikinstrumenten, Klangschalen, Gebetsmühlen,. Wand-, Türbehängen, Gebetsfahnen, Thankas. Räucherstäbchenhalter und Räucherstäbchen runden unser Angebot ab. Alle angebotenen Waren werden von uns selbst in Süd-Ost-Asien ausgesucht & importiert. Lackkunst aus Burma Birma Myanmar großartig farbig gefaßt: Zinnoberrot Gold oder Schwarz, manchmal mit Einlegearbeiten aus farbigen Steinen, Glas oder Palmenblättern. Der strahlende Glanz burmesischer Lackkunst blendet das Auge geradezu. Der aus dem Saft des nur in Ostasien gedeihenden Lackbaums gewonnene Lack, wurde und wird zu allen möglichen Gefäßen verarbeitet und findet ebenso in der Architektur, der Möbelkunst, in Skulpturen und im religiösen Alltag Verwendung. Die Lackkunst ist eine der wichtigsten Kunsttraditionen Burmas und auch heute noch ein sehr lebendiges Kunsthandwerk. Wir verkaufen neues und altes aus dem ehemaligen Indochina (Indochine Francaise, Kambodscha, Cambodia, Cambodge, Laos Viet Nam, Vietnam. Einzelstücke, neue und alte Möbel aus China und Indien. Neue Hochzeitsschränke, Alte Schränke restauriert oder original belassen.. Alle Götter des Buddhismus und Hinduismus aus Indien, Buddha, Shiva, Siva, Wishnu , Visnu, Krishna, Rama, Tara, Ganesha, Ganes aus Bronze, Messing, Silber, Holz oder Marmor. Tibet Figuren, Tibetische Buddhas zum Teil aus der Qing Dynastie 1644-1911 (Qing Dynastie - eine von den Mandschu unter Nurhaci 1644 gegründete Dynastie in China, welche die Ming-Dynastie ablöste. Die Dynastie endete erst 1911 mit der Errichtung der Republik China.) Statuen und Drachen aus Bronze. Drachen und Phönix Amulette, Mala-Ketten, Silberschmuck der Bergvölker, Windspiele, Klangspiele aus Bambus. Von kleinen Deko-Marionetten und lebensgroßen Marionetten aus Mandalay in Myanmar, bis hin zu Kaligraphie aus China. Was Sie bei uns finden können: Die Länder und Völker, aus denen wir für Sie unsere Waren beziehen: Indochina, Indochine Francaise, Kambodscha, Cambodia, Cambodge, Laos, Viet Nam, Vietnam, Burma, Kambodscha, Nepal, Tibet, Bergvölker, China, Indien,
Myanmar Die Menschen und ihre Feste Yangon (Rangoon) Mandalay Bagan Bago (Pegu) Pathein (Bassein) Thaton Mawlamyine (Moulmein) Pyay (Prome) Mrauk U Kengtung (Kyaingtong)
Myanmar (das ehemalige Burma) hatte unter den Kämpfen einer verwirrenden Vielzahl von Diktatoren, Rebellen und Guerillas zu leiden und steht heute in der westlichen Welt sinnbildlich für die Unterdrückung von Demokratie und den Einsatz von Sklavenarbeit.Aufgrund der rigorosen Abschottungspolitik der Regierung ist Myanmar eines der am wenigsten von westlichen Einflüssen berührten Länder der Welt. Besuchern mag dies "unverfälscht" oder "ursprünglich" scheinen, doch man darf die Augen nicht vor den dafür verantwortlichen politischen Realitäten verschließen. Konsequenzen der Wirtschaftssanktionen haben inzwischen die Regierung dazu gezwungen, ihren Isolationskurs zu überdenken. Die größtenteils an Vollmondtagen stattfindenden oder gipfelnden Feste sind äußerst bunt und mitreißend. Nicht selten rufen die Feierlichkeiten Volksfeststimmung hervor - hier stehen Marktbuden, dort findet eine pwe statt und Musik erklingt, während gleich daneben an Boxbuden nach mutigen Wettkämpfern Ausschau gehalten wird. Der Unabhängigkeitstag am 4. Januar wird in Yangon von einem siebentägigen Fest begleitet. Mitte April markiert das dreitätige Thingyan (Wasserfest) den Beginn des burmesischen Neujahrs - da es in die heißeste Jahreszeit fällt, ist leicht nachvollziehbar, wie es gefeiert wird: Wer sich in die Straßen wagt, muss jederzeit damit rechnen, kübelweise mit kaltem Wasser übergossen zu werden. Mädchen hetzen Jungen durch die Gassen, nur um die gestellten Opfer zu fesseln und rußgeschwärzt durch die Straßen zu paradieren. Im weiteren Verlauf des Festes werden Kühe und sogar Fische geschmückt und herausgeputzt, um anschließend begleitet von Prozessionen tanzender Trommler in die Freiheit entlassen zu werden. Sobald im Oktober die buddhistische Fastenzeit endet, feiert man mit dem Lichterfest Buddhas Rückkehr aus dem Himmel. Drei Tage lang sieht man überall in Myanmar Ballons und Papierlaternen, und Familien ziehen mit Opfergaben in die örtlichen Pagoden. Yangon im fruchtbaren Delta von Myanmars Süden liegt etwa 30 km vom Meer entfernt am breiten Yangon River. Mit ihrem reichen Bestand an Schatten spendenden Bäumen wirken einige Stadtviertel fast wie Waldgebiete und lassen vergessen, dass Yangon eine 4-Millionen-Stadt ist. Abends füllen sich die breiten Boulevards mit unzähligen Straßenständen, die verlockende Speisen oder zu hohen Stapeln aufgeschichtete lange Zigarren anbieten. Wer sich an dem heruntergekommenen Zustand der Kolonialbauten im Zentrum nicht stört, wird alsbald feststellen, dass dies eine der charmantesten Städte Asiens ist. Yangon ist die Heimat der vergoldeten Shwedagon Paya, die auf einer Anhöhe stehend das Stadtbild prägt. Der Überlieferung zufolge wurde der erste Stupa hier als Schrein für acht Haare Buddhas errichtet. Das heutige prachtvolle Bauwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist von Statuen, Tempeln, Schreinen, Bildnissen und Pavillons in unglaublicher Vielzahl umgeben. Kipling nannte die Shwedagon-Pagode "ein schimmerndes Wunder", und sie besitzt wahrlich eine magische Ausstrahlung. Andere Sehenswürdigkeiten sind die Kolonialarchitektur des legendären Strand Hotel, der kolossale liegende Buddha in der Chaukhtatgyi Paya und die friedlichen Seen Kandawgyi und Inya. Symbolträchtige Orte der Demokratiebewegung sind das Märtyrermausoleum und das Haus von Aung San Suu Kyi. Das ausgedehnte Mandalay ist Myanmars kulturelles Zentrum und die burmesischste aller Städte. Die zweitgrößte Stadt des Landes war die letzte Hauptstadt vor der Machtübernahme durch die Briten. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören Shwenandaw Kyaung (das einzige erhaltene Gebäude des einst von einem Wassergraben umgebenen prunkvollen Palastes), Mandalay Hill mit seinen sich hinaufwindenden Treppen, Tempeln und atemberaubenden Ausblicken sowie der antike Rakhine Buddha in der Mahamuni Paya. Interessant sind auch die geschäftigen Märkte mit Produkten und Kunsthandwerk aus dem gesamten Upper Myanmar. In der Nähe liegen die "vier verlassenen Städte" Amarapura, Sagaing, Ava und Mingun, deren schönste Mingun ist - nicht nur wegen der wundervollen Monumente, von denen einige mehr, die anderen weniger verfallen sind, sondern alleine schon wegen der Fahrt dorthin: Mingun ist nur auf dem Fluss zu erreichen, und die Bootsfahrt von Mandalay ist ein Genuss. Die faszinierende verlassene Stadt mit ihren fantastischen Pagoden und Tempelbauten an den Ufern des Ayeyarwady gehört zu den Wundern Asiens. Seine Blütezeit erlebte Bagan zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert. Damals wurde eine wahrlich erstaunliche Zahl großartiger Bauwerke errichtet. 1287 aber wurde die Stadt von Kublai Khan geplündert - und nicht wieder aufgebaut. Zu den interessantesten der über 5000 Tempel gehören die Anlagen Ananda, Thatbyinnyu und Gawdawpalin. Zur Zeit der Mon-Dynastie war Bago eine prunkvolle Stadt, ein wichtiger Seehafen und die Hauptstadt von Lower Myanmar. 1757 wurde sie von den Burmesen zerstört und im 19. Jahrhundert teilweise wieder aufgebaut. Da der Bago River seinen Lauf veränderte und die Stadt vom Meer abschnitt, konnte sie nie wieder zu alter Pracht zurückfinden. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die das Stadtbild überschauende Shwemawdaw Pagode, die Hintha Gone Pagode und der 55 m lange liegende Shwethalyaung Buddha. Die 190 km westlich von Yangon im Ayeyarvady-Delta gelegene wichtigste Hafenstadt des Landes ist für ihr Kunsthandwerk (Töpferwaren und handbemalte Regenschirme) bekannt. Berühmtheit genießt vor allem die Shwemokhtaw Pagode, die von einem von drei Verehrern einer muslimischen Prinzessin errichtet wurde. Zum Vollmond im April/Mai wird Vasakha mit einem großen Fest um die Pagode begangen. Flüge nach Pathein gibt es gegenwärtig nicht, und die Zugfahrt ist umständlich. Die beste Alternative ist die 18-stündige Übernachtfahrt mit der Fähre von Yangon, die durch den Twante- Kanal und die Wasserwege des Deltas führt. Lange vor dem Aufstieg Bagans erlebte hier ein Königreich der Mon, das Handelsbeziehungen bis nach Kambodscha unterhielt, seine Blütezeit. Von der antiken Stadt ist wenig erhalten: Reste der gewaltigen Stadtmauern und einige interessante Pagoden. Die heutige Stadt liegt an der Straße und Bahnstrecke, die Bago mit Mawlamyine verbindet, und präsentiert sich im grünen Zentrum mit einer hübschen Mischung aus Kolonialbauten und Häusern mit Strohdächern. Ein pittoreskes Kanalnetz dient der Bewässerung von Reisfeldern und Obstgärten. Im nahen Taikkala sind die Ruinen von Festungsmauern und eine antike Pagode erhalten. Wer sich fragt, wie Yangon und Mandalay einst ausgesehen haben mögen, sollte nach Mawlamyine fahren, wo die Atmosphäre des postkolonialen Verfalls noch überall spürbar ist. Die tropische Stadt in reizvoller Lage in den Hügeln südlich von Thaton war einst ein wichtiger Hafen für die Verschiffung von Teakholz. Heute ist sie vor allem für ihre Arbeitselefanten und ihre wunderbaren Pagoden bekannt. Im 60 km südlich gelegenen Thanbyuzayat gibt es einen Heldenfriedhof der Alliierten- letzte Ruhestätte für Gefangene, die im Zweiten Weltkrieg unter den Japanern die berüchtigte "Eisenbahn des Todes" bauen mussten. Mawlamyine ist der einzige Ort in Myanmar, den Rudyard Kipling - Autor des berühmten Werks Road to Mandalay - wirklich besuchte. Von Bagan benötigt das Flussboot zwei Tage bis nach Pyay, in dessen Nähe sich die wenigen erhaltenen Ruinen der antiken Pyu-Hauptstadt Thayekhittaya (Sri Kshetra) befinden. Sehenswert sind der malerische alte Bahnhof und ein kleines Museum, vor allem jedoch die Pagoden und in Trümmern liegenden Mauern der Umgebung, in der im 20. Jahrhundert intensive archäologische Ausgrabungen durchgeführt wurden. (Weitere Pyu-Städte, die besucht werden können, sind Halin und Beikthano.) Pyays wichtigste Sehenswürdigkeiten sind die erhöht gelegene Shwesandaw Pagode und ein riesiger sitzender Buddha. Der nahe Gautama Hill weist viele Nischen mit unzähligen Buddha- Statuen auf. Pyay liegt etwa 300 km nordwestlich von Yangon und ist über eine recht ordentliche Straße zu erreichen. Die Bootsfahrt von Bagan ist sehr schön, doch man sollte eigene Nahrungsmittel und Wasser mit sich führen. Im Bergland nahe der Grenze zu Bangladesh liegt im Dschungel versteckt die Stadt Mrauk U - in der Tat abseits jeglicher ausgetretenen Pfade, denn sie ist nur mit dem Boot zu erreichen! Bemerkenswert ist die hiesige arakanische Kunst und Architektur sowie die Vielfalt der buddhistischen Tempelruinen. Zu den bedeutenden Anlagen zählen die Pagode der 80 000 Buddhas (Shitthaung Pagode) und eine Ordinationshalle. Man erreicht Mrauk U via Sittwe im Westen Myanmars. Im entlegenen Osten des Shan-Staates verbirgt sich diese verschlafene Stadt, die einst das kulturelle Zentrum der Region war. Um einen kleinen See geschmiegt, ist Kengtung mit seinen verfallenen buddhistischen Tempelanlagen und verwitterten Kolonialgebäuden sicherlich die malerischste Stadt im Staate Shan. Angesichts ihrer Lage in einem der abgelegensten bewohnten Bergtäler des Landes kam ihre Öffnung für den Tourismus 1993 höchst überraschend. Noch heute ist die Anreise beschwerlich, denn Inlandflüge sind beschränkt und der Landweg von Tachilek her erfordert Sitzfleisch. Der Wasserbüffelmarkt bietet am westlichen Stadtrand spannende Abwechslung nach der Besichtigung der interessanten Tempel und Klöster der Umgebung. Er findet täglich statt und erinnert an das Gehabe bei Gebrauchtwagenbörsen: Die Händler streichen die Vorteile ihrer Tiere heraus, während die Interessenten auf Mängel hinweisen. Nach Abschluss des Handels wechseln Geldscheine die Taschen, und stolze neue Besitzer ziehen die Tiere am Nasenring einer neuen Stallung entgegen. Myanmars Frühgeschichte beginnt mit der Einwanderung von drei unterschiedlichen Volksgruppen: Zuerst kamen die Mon aus dem Raum des heutigen Kambodscha, ihnen folgten mongolische Burmesen aus dem östlichen Himalaya, und anschließend hielten siamesische Stämme aus Nordthailand Einzug. Im 11. Jahrhundert erlangte das burmesische Königreich Bagan die Kontrolle über das Territorium des heutigen Myanmar, doch es konnte die zahlreichen ethnischen Gruppen nicht vereinen und fiel 1287 durch eine Invasion der Mongolen unter Kublai Khan. Für 250 Jahre versank Burma im Chaos. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts wurde das Territorium wieder vereint, als mehrere Taungoo-Könige ihren Machtbereich ausdehnen und die Siamesen vernichtend schlagen konnten. Im 18. Jahrhundert fiel das Reich auseinander, weil Mon- und Bergstämme ihre eigenen Königreiche gründeten, doch 1787 drangen die Burmesen nach Siam ein, plünderten Ayutthaya und zwangen die Siamesen damit, ihre Hauptstadt ins weiter südlich gelegene Bangkok zu verlegen. Von imperialistischen Ambitionen getrieben, nahmen die Briten verschiedene Grenzzwischenfälle zum Anlass, um 1824, 1852 und 1883 im damaligen Burma einzurücken, das sie schließlich als Teilstaat in ihr Reich Britisch-Indien eingliederten. Die neuen Herrscher betrieben gewohnte Kolonialpolitik, indem sie die Infrastruktur änderten, um das Land zu einem bedeutenden Reisexporteur zu machen. Zusammen mit den Briten strömten Inder und Chinesen ins Land, was die ethnische Vielfalt bereicherte und noch komplizierter gestaltete. Als Burma 1937 von Britisch-Indien getrennt wurde, keimten erste Gerüchte über Selbstbestimmung auf. Als die Japaner im Zweiten Weltkrieg die Briten aus Burma vertrieben hatten, heischten sie um dessen politische Unterstützung, und die Burmesen gerieten in arge Versuchung, da sie die Chance auf Erlangung der Unabhängigkeit erkannten. Doch schon bald rührte sich eine Widerstandsbewegung. Als Burma 1948 endlich in die Unabhängigkeit entlassen wurde, begann es nahezu umgehend zu zerbröckeln, da Bergstämme, Kommunisten, Moslems und Mon revoltierten und ihre jeweiligen Interessen in den Vordergrund stellten. 1962 führte eine Revolte des linken Flügels der Armee unter General Ne Win zum Sturz der schwachen demokratischen Regierung, und das Land wurde auf den sozialistischen Weg geführt. Nachdem in den folgenden 25 Jahren ein unablässiger Niedergang erfolgte, war die Geduld des burmesischen Volkes 1987 und 1988 endgültig erschöpft: Mit gewaltigen Demonstrationen wurde Ne Wins Rücktritt gefordert. Innerhalb von sechs Wochen kamen in gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern der Demokratie und der Armee über 3000 Menschen ums Leben. Ne Win setzte mehrere Marionetten in Schlüsselpositionen ein, um seine Macht zu wahren, und nach einem Militärputsch (der Ne Win zugeschrieben wird) übernahm General Saw Maung die Kontrolle. Der neue politische Führer ließ 1989 Wahlen zu, bei denen trotz präventiver Maßnahmen der Armee die Nationale Liga für Demokratie einen überwältigenden Sieg errang. Doch die Junta verhinderte die Amtsübernahme der gewählten Kandidaten und verhaftete die führenden Parteimitglieder, darunter auch Aung San Suu Kyi, die bis 1995 gefangen blieb. Der SLORC hat mittlerweile den Widerstand der Karen-Rebellen gebrochen und die private Armee des Drogenbosses Khun Sa auf seine Seite gezogen. Khun Sas Untertauchen im Januar 1996 deutete auf einen abgekarteten Handel zwischen Yangon und dem mächtigsten Heroinbaron der Welt hin. Nach wie vor sickern Berichte in die westliche Welt, die bekunden, dass bei Infrastrukturprojekten in umfangreichem Maße Zwangsarbeiter eingesetzt würden. Obwohl Myanmars Regierung nichts zur Verbesserung der Menschenrechte unternahm, wurde das Land im Juli 1997 als Mitgliedsstaat in die ASEAN aufgenommen.
Während die höfische Kultur längst nicht mehr besteht, präsentiert sich die Volkskultur lebendig wie selten zuvor. Da das Theater seit jeher einen hohen Stellenwert hat, ist jede Feierlichkeit Anlass für eine pwe. Diese Aufführungen erzählen buddhistische Legenden oder sind leichterer Natur und präsentieren Slapstick, Tänze, gemeinsam gesungene Lieder oder Riesenmarionetten. Die burmesische Musik ist integraler Bestandteil einer pwe und hat ihren Ursprung in Thailand. Rhythmus und Melodie werden deutlich hervorgehoben. Bestimmend sind Schlaginstrumente wie Trommeln und Gongs, begleitet von Harfen und Bambusflöten. Myanmar liegt am Golf von Bengalen und grenzt an Thailand, Laos, China, Indien und Bangladesch. Der zentrale Landesteil ist von breiten Flüssen und ausgedehnten Ebenen geprägt. Der größte Fluss, der Ayeyarwady (frühere Schreibweise: Irrawaddy), ist auf einer Länge von 1600 km schiffbar, und seine Schwemmebenen bilden das größte landwirtschaftliche Zentrum des Landes. Bergketten erheben sich im Osten an der thailändischen Grenze und im Norden, wo sie in die östlichen Ausläufer des Himalaya übergehen. Höchster Gipfel und gleichzeitig höchster Berg Südostasiens ist der an der Grenze zwischen Myanmar und China (Tibet) aufragende Hkakabo Razi (5881 m). ©2003 Lonely Planet Publications Pty Ltd. Alle Rechte vorbehalten. |